Die Geschichte der Feuerwehr


Erste Löscheinheiten, die man als Vorläufer der heutigen Feuerwehren bezeichnen kann, gab es bereits im alten Ägypten und auch im römischen Reich.
Im Mittelalter wurden erstmals die Gemeinden dazu verpflichtet, Maßnahmen für den Brandschutz und die Brandbekämpfung einzuleiten. Für die Feuermeldungen waren damals in erster Linie die Nachtwächter oder die Besatzungen der Wachtürme zuständig.
Durch die teilweise große Enge in den mittelalterlichen Städten führten Brände hier häufig zur Vernichtung ganzer Stadtteile.
Feuerknechte wurden einberufen, die im Dienst der Gemeinde standen. Somit kann man mit Fug und Recht behaupten, dass es bereits im 17. Jahrhundert die ersten Vorläufer der Berufsfeuerwehren gab.

Erleichtert wurde ihre Arbeit dadurch, dass nahezu zeitgleich der Schlauch erfunden wurde und die Feuerknechte nicht mehr nur auf Eimer für den Wassertransport zur Brandstätte angewiesen waren.
Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurden manuell betätigte Feuerspritzen benutzt, um das Wasser aus Löschteichen bis zur Brandstelle zu befördern. Mit der Erfindung der Motorkraft änderte sich diese Handhabung jedoch schlagartig.
Die erste, als echte Berufsfeuerwehr zu bezeichnende Einheit, gab es in den USA Mitte des 19. Jahrhunderts.